Donnerstag, 21. Januar 2016

Die Änderungen greifen um sich

Gestern zeigte ich schon an der Weste, dass ich meinen Kleidungsstil ein wenig ändere. Mit "wenig" meine ich nicht die grundsätzliche Situation, sondern hauptsächlich kürze ich Oberteile und Jacken,
Heute trage ich wegen der Kälte ein schwarzes Oberteil aus einem festeren Strickstoff, angenehm zu tragen, aber eben zu lang. Es hat meinen damaligen Grundschnitt mit den Fledermaus Ärmeln.

Und jetzt kommt "Vorher - Nachher"






Die Hose dazu ist aus einem Synthetik Stoff und die habe ich, wie diverse andere Hosen um den Bauch herum erweitert. Trägt sich gut, wenn wegen der Kälte Strumpfhosen drunter sein müssen. 

Das zeige ich jetzt mal bei RUMS


Mittwoch, 20. Januar 2016

Blaue Hose im Winter

Letztes Jahr kaufte ich mir bei Stoffe.de einen elastischen Jeansstoff mit Muster, den es zu meiner Freude im Angebot gab.  Ich will jetzt von meinen weiten Schlabberhosen wegkommen und ein paar enge Hosen zu meinen Kombinationen zufügen.

Diese neue Hose zeige ich heute beim MMM. Sie passt in meine blaue Kollektion und ich zeige sie hier mit vorhandenen Kleidungsstücken, die ich schon vor Jahren nähte.
Der Hosenschnitt ist aus der burda 3/2013, allerdings mit meinem Grundschnitt verändert. Vor allem gibt es bei mir nur Reißverschlüsse an der Seite, damit der Bauch nicht auch noch betont wird.



Das tolle Muster.


Bild aus der Burda.


Das Oberteil ist schon älter, mit Spitzeneinsätzen und für meinen Veränderungstrip in der Länge reduziert. Es ist eine leichte Viscose - ich mag dieses Tragegefühl.
(Die Hose fällt nicht so gut, entweder ist sie zu lang oder es liegt an der dicken Strumpfhose drunter?)


Irgendwie hab ich den Eindruck, dass ich ca alle 10 Jahre meinen Kleidungsstil mehr oder weniger verändere (aber nicht das Prinzip). Alles andere wäre ja auch langweilig. Da ich aber nicht alles neu nähen kann, muss ich eben die Klamotten ändern. 

Meine alte Puschel-Weste hab ich genauso verkürzt und aus den Resten eine Tasche genäht.



Der Kragen ist hier ein angenähter Schal.


Aus den Stoffresten der Hose gab es eine Einkaufstasche dazu.



Und zum Schluss ein Winterbild mit meinem blauen, alten Wintermantel und der Tasche aus dem Westenstoff.

Und nun damit zu all den anderen fleißigen Näherinnen beim MMM.








Mittwoch, 13. Januar 2016

Lieblingsklamotten 2015

Seit 14. Januar 2015 bin ich erst beim MMM dabei und fing an, meine Kleider zu zeigen. Seit ca. 15 Jahren nähe ich FAST meine ganze Kleidung selber und die habe ich stückchenweise in meinem Blog gezeigt. Noch lange nicht alle !!!
Einer meiner Pläne ist, wirklich mal ALLE zu fotografieren.

Mein erstes MMM zeigte ein Lila Outfit - hier.


So richtig ein Lieblingsteil habe ich nicht, alle meine selbst genähten Sachen sind meine Lieblinge.

Also erstmal zeigte ich schon fertige Outfits (hier und hier und hier) und dann hab ich wirklich angeregt durch MMM und all den anderen nähfreudigen Menschen, in deren Blogs ich total gerne lese, immer und immer wieder - meine Näh-Aktivität bestimmt um 70 % erhöht.

Hier sind die in 2015 neu entstandenen Teile:

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 hier

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Also, ich bin wirklich selbst überrascht, wieviel Klamotten ich in diesem Jahr fertig bekommen habe. So viel hab ich noch nie in einem Jahr genäht. Der Vivienne Westwood Sewalong hat mir eigentlich am meisten Spaß gemacht. Diese "Kollektion" wird auch noch von mir erweitert!

Im Dezember bekam ich nur noch ein weihnachtliches Nachthemd fertig, von dem es aber kein Foto an der Frau gibt. Um Weihnachten herum ist meine Farbvorliebe in der Wohnung und an der Frau schwerpunktmäßig grün und rot.



Uiiih, in 1:40 Std. ist Schluß beim MMM, ich muss mich sputen. Deshalb Euch allen ein tolles, kreatives 2016. 


Dienstag, 5. Januar 2016

Geschickt eingefädelt - mein später Kommentar.

Die Bloggerwelt hat mich wieder, ich hatte soooo viel andere Projekte, dass zwischendurch einfach kein Raum fürs Schreiben frei war. 

Um mich einzustimmen, las ich erstmal den ganzen Vormittag in anderen Blogs, vor allem bei Meike von "crafteln", wo mich das Thema "Geschickt eingefädelt" nochmal in den Bann zog. Es ist für mich immer interessant, die Darstellung von Beteiligten zu hören, weil ich mich in solchen Sendungen oft frage, warum, oder was ist da eigentlich passiert. Und da Meike das auch noch sehr gekonnt beschreiben kann, war es wie ein Roman für mich. Jetzt interessiert mich auch brennend, was der Gewinner Tobias Milse in Paris erlebt. Vielleicht schreibt er darüber, ich werde mal auf die Suche gehen.

Auch wenn die Sendung jetzt schon Geschichte ist, möchte ich doch noch ein paar Äußerungen dazu von mir geben:

Zu Meike: Ich vermute mal, dass es einem freien Geist sehr schwerfällt, sich in dieses Zeitschema pressen zu lassen. Und so, wie Meike es beschrieb, sollte bei der Auswahl der Film-Fetzen wahrscheinlich eine gewisse Tendenz erzeugt werden. Das ist zwar schade, aber andererseits gingen andere Teilnehmer mit den Aufgaben offensichtlich etwas cooler um. Aber  -  Himmel  -  ich wüsste nicht, wie ich damit zurecht käme!

Die Jurorin Anke ist in verschiedenen Aussagen nicht so gut weg gekommen, aber in meinen Augen war sie meistens sehr außergewöhnlich und kreativ gekleidet. Wie ich es verstanden habe, entwickelt und näht sie ihre Kleidung selbst und deshalb gehe ich davon aus, dass sie zu der Kreativität der Hobbyschneider mehr zu sagen gehabt hätte. Vielleicht hat man ihr zu wenig Raum gegeben.

Die sachlich, fachliche Kritik von Inge empfand ich überwiegend als lehrreich und betrachtete dann die Verarbeitung von meinem Oberteil für die "VivienneWestwood Sewalong" mit ihren Augen  -  es ist für mich völlig klar, dass ich bei so einer Aktion NIE teilnehmen könnte. Wenn ich daran denke, wie viel Zeit mich alleine die Entwicklung und Verarbeitung des Ausschnittes gekostet hat.
Übertrieben war für mich auch der Hinweis, dass eine Raffung von links nach rechts ??? oder umgekehrt sein muss.

Der Gerechtigkeit wegen muss ich mich natürlich auch über Guido äußern, da hab ich bloß nicht so viel zu sagen:
 - ich mag ihn einfach!!!!
.... von Anfang an und das wird so bleiben. Ich bin Fan!!!!!

Natürlich ist Nähen unter Zeitdruck besonders schwer für Hobbynäher (oder wahrscheinlich für alle Menschen). Aber als Sendung von VOX  ist sowas natürlich nachvollziehbar und die Leute, die nicht nähen können, bekommen vielleicht ein Gefühl dafür, wie viel Zeit und Geduld man für die Herstellung eines Kleidungsstückes braucht. Dass die Sendung Leute neugierig aufs Nähen macht, habe ich bei meinen Anfragen auf Nähkurse festgestellt, und das ist auf jeden Fall ein sehr positiver Effekt dieser Sendung.

Jeder zieht ja für sich persönliche Aspekte aus den verschiedensten Anregungen und für mich wurde mal wieder deutlich, wie überlegt die Auswahl des Stoffes für ein entsprechendes Objekt sein sollte.

Trotz alledem und alledem habe ich die Sendung total gerne gesehen, weil Handarbeit eben nicht oft im TV zu sehen ist. Ich freu mich schon auf die nächste Staffel und hoffe, dass noch mehr vom eigentlichen Nähen und dem Entstehungsprozess der Kleidungsstücke gezeigt wird.

Eine grundsätzliche Änderung der Sendung halte ich für ausgesprochen wichtig:   die Jury sollte auf keinen Fall wissen, wer was genäht hat. Niemand ist frei davon, seine persönlichen Gefühle in eine sachliche Kritik einfließen zu lassen. Das haben wir besonders an der Stelle gemerkt, als die Jury bei der Blindbetrachtung teilweise sehr danebenlag.


So, das war mein Einstieg in das neue Jahr. Im Moment hab ich es mir mit meiner Erkältung höhlenmäßig eingerichtet, lasse die kalte Welt draußen und vielleicht werde ich mich heute noch über ein UFO hermachen.