Freitag, 3. Februar 2017

Weiter mit dem roten Kleid

Irgendwie kenne ich das schon, ich habe eine Idee - hier sollte es ein schmal und gerade geschnittenes, rotes Kleid sein - und es wurde Stoff gekauft. Ehemals 2014 für ein Weihnachtskleid. 


Beim Zuschnitt machte ich einen groben Fehler, der Stoff ist glitschig und hat sich bei Zuschneiden verschoben. Dadurch schaffte ich das Kleid zeitlich nicht mehr für Weihnachten 2014.  So ist es leider öfter mal mit meinen Ideen.

Im Januar 2015 hatte ich noch Lust zum Korrigieren, das Vorderteil trennte ich und schnitt eine zweite Hälfte neu zu. So viel Stoff war gerade noch vorhanden.

Und hier dachte ich, das Kleid würde zu der Fete Ende Januar 2017 fertig werden:
http://agathe-inspiration.blogspot.de/2017/01/schon-2017.html


2015 verschwand dann alles in der Versenkung. Eigentlich wollte ich es für Weihnachten 2015 fertigstellen, was aus mir völlig unerfindlichen Gründen nicht funktionierte. (Irgendwie kommt immer was dazwischen). Aber Weihnachten 2016 sollte es dann endlich fertig werden. Eigentlich ein guter Plan, nur war inzwischen die Tüte mit den zugeschnittenen Ärmeln und den Stoffresten spurlos verschwunden. Hat erst mal hektisches Suchen ausgelöst - ohne Erfolg. Aber als kreativer Chaot bin ich natürlich erfindungsreich und fand in meinen Stoff-Reservat (Reservat (lateinisch reservare, „retten, aufbewahren, vorbehalten“) wikipedia) eine alte Gardine, die farblich gut passte und dem schlichten Kleid einen gewissen Pfiff gibt. Mit normalen Ärmeln hätte das Kleid noch langweiliger ausgesehen, als jetzt.


Ja, es sieht langweilig und an mir total unakzeptabel aus. Ich bin eh schon etwas moppelig und in dem Kleid sehe ich wie eine Tonne aus. Ist mir schleierhaft, warum. (Inzwischen weiß ich es, davon später !!!)
Es ist gerade geschnitten und sollte zumindest etwas strecken - so die Idee. Obwohl ich mir so nicht gefalle, mach ich trotzdem mal ein paar Fotos.






Der Halsausschnitt ist mir auch zu langweilig und ich wühlte in den Ideen, die ich immer wieder im Internet finde und speichere, damit es zumindest hier in meinem Laptop übersichtlich bleibt.

Vielleicht den Kragen aus dem Gardinenstoff. Das werde ich vorsichtshalber aus Papier vorschneiden und an mir anhalten.


Vielleicht einen Kelchkragen oder Schillerkragen aus den 50er Jahren?




Im Moment sieht es so aus, das ich aus dem Kleid ein Oberteil schneide und aus dem Gardinenstoff einen engen Rock. 

Hier hab ich einfach den Stoff für den Rock angehalten - vielleicht wird es so.

Erstes Fazit - wenn Frau ein Kleid kauft, kann sie sofort sehen, ob es passt, ihr steht und überhaupt, ob es gefällt. Beim selber Nähen ist es anders - s.o.!!!!!



Kommentare:

  1. Ja, so kann's gehn - DIY-Frust. Kennen wir alle. Aber gräm Dich nicht, das Kleid hat noch jede Menge Potenzial und an Kreativität mangelt es Dir ja nicht.
    Die tückische Litfasssäulenoptik ... man meint, es sei günstig, in Wirklichkeit wäre taillierter besser. Ich denke, Oberteil plus schmaler Rock macht das Ganze frecher. Und ein Kelch- oder Schillerkragen ist auch eine gute Idee. Oder ein mit Knopf oder Brosche zusammengehaltener Schal aus einem der Stoffe.
    Viele Grüße
    Ursula

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    1. Litfasssäulenobtik - den Ausdruck kannte ich noch nicht, passt gut. Mein Problem ist nur -tailliert geht nicht. Die Taille ist mir im Laufe der Zeit abhanden gekommen !!! Der Weg geht stark zum Zweiteiler hin.
      Danke für Deine hilfreichen Zeilen. LG Agathe

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